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Fort- und Weiterbildungen

Die Beraterinnen der KASSANDRA bieten Fort- und Weiterbildungen in Form von Vorträgen, Workshops und Seminaren zu folgenden Themen an:

Häusliche und sexualisierte Gewalt

  • Formen von Gewalt
  • Gewalt in den unterschiedlichen Kontexten: häusliche Gewalt, Gewalt am Arbeitsplatz, Gewalt im öffentlichen / virtuellen Raum
  • Gewaltdynamiken
  • Umgang mit Betroffenen von Gewalt
  • Netzwerke

Veranstaltungen

Mehr für Care!

Wirtschaften für das Leben

Workshop Mehr für Care

Workshop am 15. Oktober 2021, 14:30 bis 18:30 Uhr

Wo? in Mödling: Hasslinger Saal, DI Wilhelm Haßlinger Straße 3

(hinter dem Finanzamt, ein paar Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt)

Die Initiative „Mehr für Care!“ hat zum Ziel, gemeinsam mit vielen Menschen für ein gutes Leben für alle aktiv zu werden und gemeinsam an einem Umbau der Wirtschaft mitzuwirken, der die Sorge und Versorgung aller Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens stellt.

Frauen sind die tatsächlichen gesellschaftlichen Leistungsträger*innen. Das wird gerade in Zeiten wie diesen mehr als deutlich. Frauen tragen nicht nur die Kosten und Lasten der Coronakrise, sondern leisten auch einen Großteil der (un)bezahlten Arbeit, vor allem im Gesundheits- und Pflegebereich, in der Grundversorgung sowie beim Homeschooling. Doch zugleich sind Frauen auch die Verlierer*innen dieser Krise. So ist die Arbeitslosigkeit von Frauen seit Beginn der Pandemie überproportional gestiegen. Förderungen und Krisenmaßnahmen gehen häufig an ihnen vorbei. Die aktuelle Krisenpolitik blendet Geschlechterverhältnisse aus.

Es geht anders. Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheit sind nicht nur dringend notwendig, sondern auch leistbar.

Im Workshop geht’s drum, wie eine geschlechtergerechte Budget- und Wirtschaftspolitik aussehen kann und welche Investitionen es genau jetzt in der Krise braucht. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen diskutieren wir, warum es so einen Umbau dringend braucht, warum eine Wirtschaft, die Care in den Mittelpunkt stellt auch wirtschaftlich sinnvoller ist.

Wir beschäftigen wir uns anhand der sich österreichweit formierenden Initiative „Mehr für Care!“ mit der Frage, wie wir diese Alternativen auch tatsächlich erreichen können. Wie gehen wir es an? Wie gewinnen wir Mitstreiter*innen für unser Vorhaben? Wie werden wir mehr? Wie planen wir Aktivitäten und Aktionen? Und wie entwickeln wir jenen langen Atem, den wir brauchen, um die Welt nachhaltig ein Stück besser zu machen?

Zielgruppe: Alle Interessierten. Auch interessierte Männer sind herzlich willkommen.
Organisation: Der Workshop ist kostenlos.
Anmeldung bis 10. Oktober: s.kraft@frauenberatung-kassandra.at

Über die Workshopleiterinnen:

Dr.in Elisabeth Klatzer ist Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin, Forscherin-Aktivistin mit langjähriger Arbeitserfahrung im Bereich Budget- und Wirtschaftspolitik, feministische Ökonomie sowie Gender Budgeting. Sie ist aktiv bei Attac, Initiatorin von #zusammenHaltNÖ, Mitbegründerin der Femme Fiscale, einem Netzwerk in Österreich, das sich für geschlechtergerechte Budget- und Steuerpolitik einsetzt und Mitinitiatorin der Kampagne Mehr für Care!

Mag.a Sandra Stern DSAin ist als politische Erwachsenenbildnerin und Prozessbegleiterin tätig. Gemeinsam mit Kolleg*innen hat sie das Bureau für Selbstorganisierung gegründet. Sie hat Sozialarbeit und Politikwissenschaft studiert und verfügt über langjährige Erfahrung in gewerkschaftlichen Organizing-Kampagnen in den USA, Deutschland und Österreich. Sie war Mitgründerin der UNDOK Anlaufstelle und hat das Handbuch Organizing mit BetriebsratInnen - Unsere Anliegen im Betrieb durchsetzen mitverfasst (erschienen im ÖGB-Verlag). Aktuell arbeitet sie für die Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) im Projekt TransFair und hat Lehraufträge an der Universität Wien sowie an der Fachhochschule Campus Wien.

Campus Lectures: Gesundheitsrisiko Gewalt

Vortragende: Anneliese Erdemgil-Brandstätter, DPGKP

18.09.2019
17:30 bis 20:00 Uhr
B.E.01, FH Campus Wien

https://www.fh-campuswien.ac.at/studium-weiterbildung/aktuell/news-und-events/detail/News/campus-lectures-gesundheitsrisiko-gewalt.html

"Die Notwendigkeit eines (gesellschafts-)kritischen Blicks auf Geschlechtsrollen in Familienberatungen"

In einem ersten Schritt wird es um Grundlagen von Einzel- und Mehrpersonen-Settings aus systemischer Sicht gehen, in diesem Zusammenhang werden diesbezügliche Chancen und Risiken beleuchtet.

Schon die Wahl des jeweiligen Settings legt einen wichtigen Rahmen für ein späteres Arbeitsbündnis fest, das besondere Anforderungen an Fachkräfte stellt.

Der zweite große Bereich nimmt den historischen Blick auf den Wandel der (Klein-) Familie und den daraus resultierenden veränderten Entwicklungsaufgaben für deren Mitglieder - Frauen, Männer und auch Kinder - in den Blick. Die Auseinandersetzung mit den großen Wellen der Frauenbewegungen und den sie begleitenden feministischen Diskursen und Theorien vervollständigt das Bild.

Das sich daraus ergebende Spannungsfeld zwischen traditioneller hegemonialer Männlichkeit und den sich verändernden Anforderungen an Geschlechtsrollen ist ein weiterer Schwerpunkt dieses Seminars.

In diesem Zusammenhang wird das Thema der häuslichen Gewalt nicht als ein individuelles Problem, das in der Privatsphäre auftritt und dort zu lösen ist, begriffen, sondern als ein "Symptom", das den Blick auf größere, strukturelle Zusammenhänge notwendig macht.

Mit den genannten Entwicklungen sind Fachkräfte in zweierlei Hinsicht konfrontiert: einerseits in ihrer persönlichen Lebensgestaltung und andererseits im professionellen Umgang in den jeweiligen beruflichen Bereichen.

Um diesen komplexen und anspruchsvollen Themenkreis auch praktisch gerecht zu werden, sollen Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung, der konfrontierenden Techniken und des Umgangs mit Reaktanz vermittelt und geübt werden.

Kassandra
Frauen- und Familienberatungsstelle

Klostergasse 9 / Top 3
2340 Mödling
Telefon: 02236/420 35
E-Mail: office@frauenberatung-kassandra.at

Telefonische Erreichbarkeit
Telefon: 02236/420 35
Montag: 15 bis 18 Uhr
Dienstag: 10 bis 14 Uhr
Mittwoch: 14 bis 17 Uhr
Beratungstermine nach Vereinbarung